Künstler machen im Laufe ihres Lebens so ziemlich alles durch und mit, was die Welt zu bieten hat.

Da kommt die blaue Periode, der Elementezyklus, die altmeisterlichen Studienperiode, Grisaille-phase, die Technikphase in der Bilder nur in bestimmten Techniken gemalt werden, die Motivphasen – Motive die immer wieder gemalt werden, die Zeichen und Skizzierphase und schließlich die Experimentierphase.

Hat ein Künstler alles hinter sich gebracht, dann kommt eine neue Phase, eine aufregende Phase, eine Phase, die alles in den Schatten stellt, was es gibt.

Die Schau nach Innen und die Phase, seine innere Welt zu entdecken und zu erkunden.

Atlantis

Die letzten 15 Jahre waren durchzogen dieser Perioden. Es fing mit der blauen an, in der viele Bilder in Blau gemalt wurden oder Themen die mit Blau zu tun hatten, wie Wasser. Blaue Bilder, Blaue Ideen, Themen, die viel Blau enthielten.

Hier entstand Atlantis.

Die Befassung mit den 4 Elementen in personelleer Darstellung war die nächste Phase. Wie sieht das Element Wasser, Wind, Feuer und Erde aus, wenn es Menschen wären?

Nachdem ich in Öl gemalt hatte, folgten bis jetzt Bilder in Acryl und Aquarell. Es wurde bunter, Lebendiger, Farbenfroher und fröhlicher.

Elfentanz

Bilder wie Elfentanz entstanden. Es folgte die altmeisterliche Maltechnik und Grisaille. Die Faszination, in Lasuren endlose tiefe zu malen und dem Bild eine andere Lebendigkeit zu verleihen. Bilder wie Seelenbegegnung entstanden.

Dem folgten viele Experimente, viele Techniken, viel ausprobieren. Jedoch waren die Themen immer inspiriert von meinem Äußeren. Von der Welt, die mich umgibt, die Welt, in der wir leben. Jemand sagte etwas, mein Gehirn spuckte sofort ein Bild aus und ich setzte es um. Ich las etwas und eine Idee tauchte auf für ein Bild. Themen, die wir kennen und die wir alle berührt hatten. Themen, die die Welt seit Jahrtausenden begleiten wie Ikarus oder Atlantis. Themen, die wir sehen, wie Santorin oder Scottch on the Rocks. Ich habe die Themen aufgegriffen, um sie sichtbar zu machen. …

Seelenbegegnung

Lange Zeit war es jetzt still um mich, fast ein halbes Jahr. Was macht eine Künstlerin in dieser Phase? Sie geht neue Wege und sucht neue Inspirationsquellen. Der Weg führt ich jetzt in mein Inneres, in eine Welt, die ich nicht kenne, aber kennen lernen möchte. Was mich darin erwartet, weiß ich nicht, es wird viel bekanntes sein, aber auch vieles neues für mich. Und ich merke, dass es an der Zeit ist, dieser Welt zugang zu verschaffen in mein Leben.

Wenn ein Künstler sich nicht mehr vom Außen inspirieren lassen kann, dann fühlt es sich leer an. Es gibt viele Gründe für diese Leere, aber wenn die Bilder es nicht mehr wert sind, gemalt zu werden, ist es eine Leere, die nach Neuem schreit. Eine Suche beginnt und dieser Weg führt zwangsläufig in sein Selbst.

Letztes Jahr entstanden ein paar Experimente, die mich an dieses Thema heranführten, und den Weg ebneten.

Das Bild, das momentan auf meiner Staffelei steht ist das erste zum  neuen Zyklus „Innere Welt“. Narziss war fast schon ein Vorreiter, er schaut Dir in die Seele. Dieses Bild wird Dich hineinführen in diese Welt der Möglichkeiten.

Es wird noch ein paar Tage, oder Wochen dauern, bis das Bild fertig ist, aber ich möchte hier die Welt teil haben lassen an dem Schaffungsprozess von etwas Neuem, von mir selbst.

Innere Welt

Es sieht noch etwas wirr aus, aber die nächsten Wochen entsteht ein neues Bild über meine innere Welt. In das Bild fließen wieder unterschiedlichste Techniken ein, hauptsächlich Grisaille und Lasur, aber ich möchte auch plastisch etwas spielen. Bisher sind es nur Öl auf Acryl, mich reitzt aber auch hier etwas Neues.

Wir dürfen alle gespannt sein, was mein Selbst hier zaubert.

Hallo ihr lieben,

es war im November 2011, als ich im hiesigen Ort Bernbeuren, der zu meiner Heimat geworden war, in der Sparkasse eine kleine Ausstellung meiner Kunstwerke einrichtete. Nichts großes, nur zwei Leitern mit ein paar Bildern. :-D

 

Nein ernst beiseite. Freundlicherweise durfte ich in der Zweigstelle in Bernbeuren ausstellen, aber der Platz ist begrenzt. Da ist eine Malerleiter eine schöne Sache, sie steht, mit Hilfe eines Brettes beherbergt sie zwei oder mehr Bilder und geht kaum im Weg um. Es war die zweite Ausstellung in Bernbeuren, die erste durfte glücklichen Kinderaugen zum Weltspartag weichen, und jetzt kam die zweite mit anderen Bildern.

Wie ich so an der Staffelei stehe, folgt auch schon durch glückliche Fügung ein Gespräch und ein paar Tage später die Gestaltung einer Wand. Es waren neue Bürostühle in der roten Farbe der Sparkasse eingetroffen. Nur stimmte jetzt die Gesamtfarbkomposition des Raumes nicht mehr, weil er auf andere Stühle abgestimmt war.

Mir viel ein Entwurf zu einem abstrakten Bild von mir ein, den ich vor einiger Zeit gemacht hatte, und wie sich herausstellte, gehörte er genau in dieses Büro. :-D

Langer rede, kurzes Pinselschwingen und schon war ein abstraktes Kunstwerk a `la Walla direkt auf die Wand gemalt, die Wand dezent mit einem hellen Cremetone abgestimmt und schon kamen die neuen Möbel in Kombination mit dem vorhandenen Mobiliar wunderbar zur Geltung.

Das ganze sieht jetzt so aus.

Wandbild

 

 

 

 

 

 

Dann bleibt mir nur noch zu sagen, viel Erfolg in den neuen Räumen und gute Geschäfte.

Liebe Grüße

Andrea

Einen wundervollen guten Tag liebe Welt.

So etwa ein Jahr nach meinem letzten Einsatz im Dharma-Tor in Huttenried folgte auch schon der zweite.

Zur Erinnerung:

Das Dharma Tor ist ein Zentrum für Praxis und Retreat im Bodhicharya Mandala. Eine gemeinnütziger und mildtätiger e.V. und eine Stiftung zur Unterstützung der ganzheitlichen Gesundheit des Menschen durch die traditionelle buddhistische Meditation und Geisteskultur.

Es ist November 2011, eigentlich der Jahreszeit nach nicht mehr für Außeneinsätze geeignet, aber dennoch ungewöhnlich war. Im Dharma-Tor hatte sich wieder einiges getan, sowohl am Angebot für die Besucher, als auch das Aussehen des Anwesens.

Als ich nach langer Zeit wieder dorthin fahre, erwartet mich ein großes Holztor im tibetischen Stil. Ich fühle mich gleich in ein anderes Land versetzt. Es fehlt jetzt nur noch die „Allee“ dazu, aber vielleicht stimmt Huttenried ja irgendwann mal einen Umbau des Ortes zu ;-D.

Eingangstor - Dharma-Tor

Ani Karma Tsultrim, die Leiterin, nimmt mich herzlich in Empfang und erklärt mir gleich ihr Anliegen.

Auf den unteren Querbalken soll auf die Außenseite der Schriftzug „Dharma-Tor“, „Bhodicharya“ und dazwischen „ein tibetisches Schriftzeichen“ und als Verbindung das „Achtspeichige Rad der Lehre“ als Symbol. Das tibetische Schriftzeichen wurde extra übersetzt und lag noch nicht vor.

Auf die Innenseite des Tores soll auf den Querbalken das Mantra geschrieben werden „OM MANI PADME HUM“ ebenfalls in tibetischer Schrift, links und rechts davon das „Vajra-Symbol“ (was für Mitgefühl steht).

Das Mantra „OM MANI PEME HUNG“ ist die Zusammenfassung der 84000 Lehrreden des Buddha.

Dharma-Tor - Figuren

Auf das Tor sollten oben noch zwei Figuren angebracht werden, die in Oberammergau geschnitzt und vergoldet wurden. Meine Schrift soll passend dazu auch in Gold gehalten sein mit einem Touch Kupfer.

Um ein passendes Farbmuster erstellen zu können haben wir eine Musterplatte mit der Farbe erstellt. Ich mischte verschiedene Goldtöne an, mal Reingold, mal etwas mehr mit Kupfer versetzt, bis es stimmig war. Auch sollte die Schrift etwas erhaben sein, also leicht plastischer.

Gut, nachdem alles soweit klar war, ging es an die Arbeit.

Ich habe mir mit Hilfe von Photoshop eine Originalgröße Schriftvorlage erstellt und passend dazu die Mantras und Schriftzeichen eingescannt, so dass ich dann eine vollständige Originalvorlage hatte.

Mit dieser ging es dann zum Dharma-Tor. Mit Hilfe der Vorlage konnte ich die richtigen Abstände passend zu den Figuren setzen, die inzwischen auf dem Tor befestigt waren. Dann hieß es nur noch den Pinsel schwingen und Buchstabe für Buchstabe von Hand exakt und sauber malen. Hinzu kommt noch, dass es zwar für November sehr mild war, aber ich dennoch nur ein Zeitfenster von max. 3 Stunden hatte, in denen ich arbeiten konnte. Das bedeutet, zwischen 11 und 14 Uhr konnte ich pinseln, davor und danach war es zu kalt, und ich wollte keine Frostschäden oder sonstiges Schwierigkeiten haben.

Obwohl ich mit meinen Lukas-Acrylfarben gemalt habe, dauerte es dennoch sehr lange, bis die einzelnen Farbschichten trocken waren. Angefangen habe ich auf der Innenseite des Tores, weil bis dato das tibetische Schriftzeichen noch fehlte. Dazu habe ich ein Mal die vollständigen Schriftzeichen gemalt, dann wieder von vorne angefangen und ein zweites Mal gepinselt. Diese Schicht habe ich dann länger trocknen lassen und zum Schluss noch eine weitere Schicht Farbe gemalt. Ani Karma wollte die Schrift plastischer haben, deswegen musste ich in mehreren Schichten arbeiten, damit diese trocknen konnten. Am Abend habe ich die Seite dann schön mit einem Winterfleece verpackt, damit die Schrift es richtig schön kuschelig hatte in der Nacht. :-D

Dharma-Tor Om Mani Padme Hum

Ein paar Tage später folgte dann die Außenseite. Das Schriftzeichen war inzwischen fertig und ich konnte alles in die Gesamtschrift einfügen. Hier war auch wieder die gleiche Vorgehensweise wie bei der Innenseite. Mehrmals durchpinseln mit Pausen. Zum Schluss folgte dann noch mit der roten Farbe vom Tor die Kanten an manchen Stellen noch bearbeiten und nachbessern. Dann wieder mit Winterfleece verpacken und durch trocknen lassen.

Dharma-Tor - Schrift

Zum Schluss folgte auf beiden Seiten noch Klarlack zum Schutz und zur Versiegelung. Das fast fertige Tor sieht jetzt so aus:

Dharma-Tor Außenseite

Dharma-Tor Innenseite

Es folgen noch Türen zwischen den Torflügeln, in der selben roten Farbe.

Wer mehr über das Dharma-Tor in Huttenried erfahren möchte, kann das gerne über die Hompepage tun: http://www.bodhicharya-huttenried.de/

oder im Zentrum: Huttenried 2, 86980 Ingenried, Telefon: 08868-180265

Ich bedanke mich recht herzlich bei Ani Karma Tsultrim für diesen lehrreichen und schönen Auftrag und wünsche Ihr und dem Dharma Tor viele gute Energien.

 

Viele liebe Grüße

Andrea

Einen wundervollen guten Abend liebe Welt.

die Kunst kennt viele Gesichter und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, in dieser Welt Platz zu finden. Es braucht dazu nur kreative Köpfe und das Geschick, dieses Umzusetzen. So kam es, dass ich vor ein paar Wochen einen Anruf erhielt, ob ich eine Kletterwand für den Spielplatz in Bernbeuren bemalen könnte.

Spielplatz Bernbeuren

Spielplatz Bernbeuren - Hängebrücke

- Ja, kann ich und schwupps waren wir mitten im Festlegen, was wie wo und haben den Spielplatz besichtigt. Als Kind hätte ich mich hier puddelwohl gefühlt. Und heute natürlich auch, die Wackelbrücken hab ich immer schon geliebt und so konnte ich es mir nicht verkneifen, sie auch zu testen. :-D

Die Kletterplatte besteht aus Beton und wurde von des Baugeschäfts Suiter in Bernbeuren gefertigt und gesponsert. Weil nur eine graue Platte mit Kletterelementen optisch einfach nicht so toll aussieht, wurde ich von Herrn Suiter gefragt, ob ich da nicht etwas malen könnte. Auf der Platte waren an Vorder- und Rückseite schmale „Schlitze“, die grob die Form eines Baumes ergaben. Und klettern und Baum bzw. auf Bäume klettern passt ja so wunderbar zusammen, dass ich die Idee von Herrn Suiter nach meinem besten Möglichkeiten am 27.09.2011 versuchte umzusetzen, und zwei Bäume gestaltete.

Kinderspielplatz Bernbeuren

Kinderspielplatz Bernbeuren - Klettern, Schaukeln...

Die Platte war in Grau vorgrundiert. Um den Himmel anzudeuten hab ich gestern erst mal alles „bübchenblau“ überstrichen und durchtrocknen lassen. Dank dem wundervollen Sommertagen, die wir noch genießen dürfen, war es heute auch ein herrlicher Tag, den ich dann gleich genutzt habe für die Umsetzung der Bäume. Vorlage gab es keine. Der Spielplatz liegt schön umgeben von Bäumen, so dass jede Menge Inspiration vorhanden war.

Dann erst mal zwei Farben zusammengepanscht, Braun und dunkles gedecktes Grün. Für die Grundform der Bäume hab ich mich an den „Schlitzen“ orientiert, und daraus Zweige gemalt, einen kräftigen Stamm und unterhalb Wiese. die Form sah bis dato sehr einfach aus. Nach zwei Stunden war diese einfache Arbeit erledigt und Vorder- und Rückseite hatte einen groben einfachen Baum. Dann hießt es schon Zeit fürs Mittagessen, währenddessen die Farbe durchtrocknen konnte.

Am Nachmittag ging es weiter mit „Finetuning“. Einen hellleren Grünton anmischen, Astwerk andeuten, einen dunkleren Ton anmischen, Astwerk ausbauen, anders Grün, weites Astwerk, …

Zwischendrin Stamm schattieren. Dann wieder „Finetuning“ und Astwerk verschatten, um Tiefe zu erlagen. Ständig vor und zurück springen, rauf und runter von der Leiter, neue Farbe anmischen, Astwerk abstimmen…. So in etwa sieht dann mein Arbeitsablauf in Sachen großformatige Kunst aus, bis….

Kinderspielplatz Bernbeuren - Kletterwand

Kinderspielplatz Bernbeuren - Kletterwand

Kinderspielplatz Bernbeuren

Kinderspielplatz Bernbeuren - Kletterwand Rückseite

… ja, bis es am Ende vom Tag dann fertig ist :-D .

Vorder- und Rückseite einer zukünftigen Kletterwand am Kinderspielplatz in Bernbeuren. Es fehlen noch die Kletterelemente, aber die werden in Kürze von der Baufirma Suiter folgen und dann gibt es noch ein mal Fotos vom fertigen Gesamtkunstwerk.

Und was sagen die Kinder dazu? Egal wo ich bisher den Pinsel geschwungen habe, für Kinder ist es immer toll, wenn jemand „Wände“ bemalt. Und ein cool gab es als Antwort noch hinzu von den Kindern, die heute gelegentlich vorbei kamen. :-D

Was sagen die Großen? Sieht schön aus und ein Baum passt wunderbar. Erstaunlich war für mich heute, als ein netter Herr meinte, „Wie lange steht das da schon? Ist mir bisher noch nie aufgefallen.“

Da sieht man wieder, was Farbe so alles bewirken kann. Zu einem Bild vereint wirkt dann selbst eine graue Betonplatte. :-D

Dann wünsch ich den fleißigen Kletterern mal ganz viel Spaß auf „ihren Bäumen“ und bedanke mich recht herzlich bei der  Firma Suiter für diese Möglichkeit.

Bis zum nächsten Maleinsatz.

Liebe Grüße

Andrea

Einen wundervollen Sonntag liebe Welt.

Nach drei erfolgreichen Musikprojekten heißt es wieder: Art meets Music

Heute befasse ich mich mit der Musik von Thomas Handke. Hier ist sein Profil auf Facebook.

Thomas hab ich zufällig kennen gelernt. Also voll bewußt angezogen, denn Zufälle gibt es ja nicht.

Eines Abends bei Facebook den Link seiner Musik gesehen, reingehört und sofort kam die Idee.

Diese Musik will ich malen. Denn nichts anderes ist es. Kurz gefragt, und er sagte ja. Jetzt liegen bei mir

drei wundervolle CD mit seiner Musik, zu der ich heute den Pinsel schwingen werde.

Was dabei rauskommt, weiß ich noch nicht, aber es ist wie immer spannend.

Zur Einführung gibts wie immer ein kleines Video und dann gehts auch schon los.

Willkommen bei Arts meets Musik.

Weiter gehts mit dem Bild zum Thomas Handke.

Es ist fast zwölf, und bisher ist ein wenig geschehen. Die Technik hat zwischendrin etwas gezickt, aber jetzt geben wir hier gas. Bisher habe ich auf dem BIld einen Untergrund aus Aquarell, Tusche und meiner heiß-geliebten Folie angelegt. Um ein Bild durch Inspiration malen zu können, brauche ich eine strukturierte Unterlage, aus der ich etwas sehen kann. Vier Augen sehen mehr als zwei und so kommt heute von meinem Kameramann Michael eine sehr gute Inspiration zum Herbstlaub, die sich sehr gut mit meinem Wasserambiente deckt. Ich werde jetzt versuchen, dem Bild ein natürliches Leben zu geben mit bewegtem Wasser, das vor einer Naturkulisse fließt.

Bis später. :-D

Wir haben wieder was für euch. Ein paar Impressionen zum Malen. Das Wasser nimmt Gestalt an und es entsteht eine Landschaft. Zudem die Künsterlin erwischt beim Malen und blöden Kommentaren abgeben. :-D Und gleich hinterhe, Hamptidampti unter Wasser oder Nixen. Wir rätseln des weiteren Bildes.  #Wenn ihr Euch fragt, warum ich selbst auch immer bunter werde…. Nun ja, bin heute ja am Arbeiten und nicht nur am Spaß haben :-D . Die Aufklärung folgt noch, lasst euch überraschen, ist ein weiterer Gag. Anregungen willkommen, wie es weiter gehen kann soll. Mahlzeit zusammen, auch Künstler und Fotografen müssen Essen und Trinken. Deswegen hieß es bis eben Mittagspause mit lecker Carbonara, Salat, Wein und Wasser.

Künstler und Fotografen müssen auch etwas Essen

  Und nach dem Essen….

und Nach dem Essen…

Vielen Dank an Verena für den Hinweis. Der Übersichtlichkeit stelle ich hier noch mal einen Teil der bisherigen Bilder ein,

damit ihr einen Verlauf seht.  Hier folgen die Fotos zum bisherigen Bild:

Art meets Musik – Andrea Walla meets Thomas Handke Teil 1

Art meets Musik – Andrea Walla meets Thomas Handke Teil 2

Art meets Musik – Andrea Walla meets Thomas Handke Teil 3

Manche Leute, meinen, ich sehe immer so „geschäfftigt“ aus, weil ich meist irgendwo einen Farbfleck habe. Nun ja, es darf ja jeder sehen, womit ich es zu tun habe. Und weil es so schön bunt ist und ich ja nicht nur die Farbe  für das Bild verwende, …. :-D

Kunstwerk Andrea Walla

  Man beachte das Makeup :-D

Makeupfarben einer Künstlerin

  Weitere Schminckutensilien Folgen… :-D Weiter gehts mit dem Bild. Zitat von meinem Kameramann Michi: Bamm, Hoiz, a gloane Hittn un a Haffa Foarb; d’Andrea Walla mocht des scho un am Thomas Handke sei Musi macht’n Rescht.  Bis jetzt entsteht eine Landschaft die an Asien Erinnert. Ein Wald rechts und und eine Wolkenlandschaft. Es ist jetzt nur noch ein „hier ein Strich und dort ein Strich“ etwas mehr Licht und Schatten und ein paar Details hinzufügen.

Gebirge, Wasser und jede Menge Kaffeee 

Ich bedanke mich sehr herzlich bei Thomas Handke, an meinem Kameramann Michi und euch allen fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Mal bei Arts meets Music

Das Ende eines erfolgreichen Maltages :-D

Einen wundervollen Sonntag liebe Welt,

 

 

ein Jahr ist es her, das ich zum letzen Mal den Pinsel zum Musikprojekt geschwungen habe. Warum so lange?

Nun ja, Il Divo war verhindert, Il Volo auf Weltreise, Ancara hat bei mir zu den unmöglichsten Zeiten angefragt und Josh Groban ist im Arbeitsstress… :-D

Kleiner Scherz. Ein bewegtes Jahr liegt hinter mir, mit vielen neuen interessanten Erfahrungen, neuen Menschen, neuen Erkenntnissen, neuen Ideen, neuen Orten, neuen Inspirationen. Mein Roman, das Mamutprojekt, dass immer größer wird. Vieles, das Eindruck hinterlassen und meine Aufmerksamkeit gefordert hat. Aber dennoch mich lies das Projekt nicht los und so wurde der Wunsch größer, der Gedanke war immer Präsent. Und vor ein paar Wochen ergab sich eines schönen Tages via www eine Gelegenheit, wieder den musikalischen Pinsel zu schwingen, die ich gleich ergriffen habe.

Die Trancemusik von DJ Tom Cloverfield inspirierte mich zu einer Dance-Arena:

Andrea Walla meets Tom Cloverfield

Andrea Walla meets Tom Cloverfield

Mit seinem Tweet: „Hat Dich meine Musik schon zum malen inspiriert“ ist er sozusagen der Mitgründer der Idee. Das gute bei uns kreativen, wir wittern Motive immer und überall. :-D

Beim ersten Versuch noch nur mit Fotos und Text, konnte die Welt via Blog mitlesen und schauen, wie das Bild gestalt annahm.

Über Tom lernte ich die kanadische Sängerin Marcomè kennen. Ihre Musik geht ins Herz und verbreitet gute Laune und gute Gefühle. Zudem gab sie mir den Tipp, Videos einzubetten, die werden mehr gelesen. Gut, also setzte ich mich mal mit meiner kleinen Popselkamera auseinander und siehe da, es ging. Kleine Videos waren geboren und nun folgte zum Bild und Text auch die Filmchenerklärung. :-D

Andrea Walla meets Marcomè

Andrea Walla meets Marcomè

Aus dem Bild wurde eine Tänzerin mit einer Unterwasserlandschaft. Wasser ist mein Element und das feurige lebendige Rot lädt zum Tanzen ein.

Irgendwann bin ich auch mal über Myspace gestolpert und über die Band C.A.I.N.E. Ihre Musik hat mir von Anfang an gut gefallen, vor allem „The Way“ und so war die Frage auch schon fast gleich geklärt und prompt folgte die Zusage. Gesagt, getan, geplant und so verschlug es mich nach Michelfeld um ein externen Malevent zu machen. Caine rockt und hebt ab. Ich bin einfach mit und geflogen.

Andrea Walla meets Caine

Andrea Walla meets Caine

Tja, und nach der Musikauswahl dachte ich mir, ein wenig Klassik ist doch auch mal was.

Über Zufälle, die es ja bekanntlich nicht gibt, stolperte ich über die Facebookseite

https://www.facebook.com/ThomasHandke

Ich hörte mir einige Stücke an und war völlig begeistert über dieses junge Talent. „Ich will Musik schreiben und mich damit ausdrücken.“ las ich dort auf der Seite und dachte mir, ob er nicht mitmachen würde, mit seiner Musik, damit ich ein Bild malen kann, um mich auszudrücken. Kurz gefragt, ja gesagt und einige Zeit später trudelte die Musik ein.

Andrea Walla meets Klassik

Andrea Walla meets Klassik

Ja, dieses Mal goes Art meets Musik Klassik. Fans dürfen sich freuen, die ausgesuchten Stücke von Thomas sind was ganz feines für ein Künstlerherz und Musikliebhaber.

Ich werde hier wieder den ganzen Tag den Pinsel schwingen und Videos erstellen, um euch meine Vorgehensweise zu erläutern, so dass am Ende des Tages ein fertiges Bild das Licht der Welt erblickt hat. So viel sei gesagt, alle Bilder entstehen aus Laune, Gefühl, und dem, was ich in den Farben sehe. Es gibt keine Vorlage, nur mein inneres, das hier Ausdruck findet und sich leiten lässt, von den Wellen der Musik.

Das Kreativ-event findet am 18.09.2011 statt, hier auf diesem Blogkanal. :-D

Wir sehen uns :-D

Ganz liebe Grüße

Andrea

Einen wundervollen Freitag liebe Welt.

Ikarus - Grisaille

Ikarus - Grisaille-Untermalung Hand

Eine Frage heute auf Facebook veranlasst mich gleich spontan, näher auf den Schaffensprozess in mir einzugehen. Auf mein Sein, aus dem meine Kunst entsteht.

Wie entsteht ein Bild, wie gehe ich dabei vor.

Zunächst ein Mal ist es so, dass mein Verstand die Welt völlig anders sieht, und alles irgendwie „Idealisiert“. Als Kreativer Mensch muss ich alles anders sehen, sonst würde ich meine Kunst nicht entwickeln und erschaffen können.

Mit Idealisieren meine ich, das Beispielsweise das Gespräch über Pusteblumen meinen Verstand ein Bild zeigt, in dem Menschen oder Kinder an Pusteblumen fliegen. Es kann auch sein, dass ich ein Buch lese und merke, wie eine Thematik in einem Roman mich „berührt“. Da klingt etwas in mir an, mit diesem Thema will ich mich befassen und ihm Ausdruck verleihen.

Auch eine Möglichkeit ist, ich möchte eine Übung malen, und stürmisches Meer darstellen, weil ich es noch nie gemalt habe. Aber nur das Meer ist mir wieder zu langweilig, da bietet mir mein Verstand wieder ein Detail dazu, wie ein umgedrehter Regenschirm, in dem eine Katze schwimmt oder so. Etwas skurriles eben, was auffällt.

Um bei den Thema Buch zu bleiben. Ich habe mehrere Romane gelesen, wo gelegentlich das Thema Ikarus beschrieben oder der Begriff verwendet wurde. Aber beim Klang des Wortes „Ikarus“ kam in mir etwas in Bewegung – eine Schwingung, ein Ton, eine Idee. Ich fing an, getrieben von dem Sog der Schwingung mich mit der Thematik Ikarus auseinander zu setzen. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich allerdings noch kein Bild, sondern bin noch am Stoffsammeln und mich mit dem Thema befassen. (Hier der Link zu Wikipedia, wen es interessiert)

Dabei taucht tann für mich die Zentrale Frage auf, die mein Kunstwerk ausmacht. In diesem Fall: Warum flog er zu hoch? Der Legende nach flog er zu hoch, das Wachs seiner Flügel schmolz und er stürzte vor den Augen seines Vaters Daedalus ins Meer. Unlogisch, weil oben ist es kälter als unten. Die Geschichte ist eine Metapher, ein Gleichnis und meine Frage, die ich dazu ausdrücken wollte war eben: „Warum flog der Bengel zu hoch? Was hat er da oben gesehen?“

Die Antwort ist so banal einfach. Er strebte nach Höherem und hat seinen Körper überwunden. Er strebte nach dem Licht, wie wir alle nach dem Licht streben. Es aber nicht in uns erkennen und statt dessen im außen suchen.

Jetzt taucht das Bild auf und nimmt Formen an. Mein Selbstausdruck geht dahin, etwas auszudrücken, was so noch nicht in der Welt war. Etwas Neues. Und ich fand es in der Darstellung.

Das Bild bekommt einen leuchtend orangen Himmel mit einer strahlenden Sonne. Wolken und einer Hand, die ins Licht greift. Eine Feder. Das waren die Gedanken zum Bild, was dann folgt ist die Auswahl des Materials, denn die Wirkung des Bildes hängt damit zusammen. Welches Format, Öl oder Aquarell, Detailgetreu oder auch verwaschen. Weil jedes Malmedium seine „Reize“ hat, ist es wichtig, mir erst das Motiv zu überlegen, dann die Farbe.

Natürlich geht es auch umgekehrt. Ich habe den Wunsch mal wieder Ölfarbe und Terpentin zu schnuppern, dann kommt das Motiv ähnlich auf mich zu.

Sobald dieser Schaffensprozess im Kopf vollzogen ist, beginne ich mit dem Malen. Keine Skizze, kein Entwurf, einfach loslegen. Mir ist es wichtig, dass das Bild mit mir spricht, mir seine Geschichte erzählt, die ich Ausdrücken soll. Und diese Geschichte nimmt im Laufe erst Gestalt an. Meine Bilder entstehen nicht, sie folgen einem Evolutionsprozess, einer Entwicklung – und ich auch. Meine Entwicklung schreitet mit jedem Bild weiter und entwickelt sich zu meinem Selbstausdruck. Bisher ist das Bild immer so entstanden, mit dem Ausdruck, der es sein soll. Ein Schaffensprozess, der in mir 100-% funktioniert. Manchmal dauern Bilder länger, oder der Funke verschwindet zwischendrin, was verschiedene Ursachen hat. Schwieriges Umfeld, Ablenkung, oder weil der Prozess noch nicht so weit fortgeschritten war, das Bild so vollenden zu können, wie es werden wollte. (Ja, meine Bilder sind mit leben erfüllt :-D )

Was an Ikarus anders ist, das Bild ist die Betrachtung von Ikarus, als er hinauf flog zum licht. Der Betrachter sieht mit Ikarus Augen, was er dort gesehen hat. Er ist nicht nur ein Betrachter, sondern wird zum Sein in diesem Augenblick, zum Sein von Ikarus.

Andrea Walla Ikarus

Andrea Walla - Ikarus

„Ikarus“ ist das erste Bild, bei dem sich der Betrachter als Teil des Bildes erkennt. Bei dem der Betrachter zum Bild wird und, wenn er sich darauf einlässt, etwas völlig neues erleben kann, aus der Sicht der Situation. Was er füllt und dieses Bild betrachtet, bleibt jedoch immer ihm überlassen. Ikarus kann als Fall gesehen werden, wie in der Geschichte, oder als Erreichen und Ankunft. Der Ankunft im licht.

Hier gehts zur Bildbeschreibung von Ikarus

Narziss  ist das zweite Bild, wo der Betrachter eingebunden wird, Teil des Bildes zu sein. Teil des Schaffensprozesses zu sein.

Viel Spaß und eine Lichterfüllte Zeit

Andrea
Weitere Informationen/Kontakt bei Interesse:
ART-TRADE-MANAGEMENT Dept. Ernst Koch
Tel: +41-79-4070 237 E-Mail:alpha-trade(at)web.de

Einen wundervollen guten Abend liebe Welt.

Was bewegt mich dazu, ein Buch zu schreiben, worüber handelt es und wie fange ich das überhaupt an. Ich erzähle euch heute mal den Beginn von etwas, das seit JAhren mein Leben beherrscht und immer mehr Ausdruck sucht. Etwas, dass mich begleitet und mich immer weiter zu mir selbst bringt, und zur Schönheit, die in unserer Welt vorhanden ist, einen Betrag leisten wird.

Es war der Dezember 2007, als ich im hiesigen Supermarkt in einer Zeitschrift eine Reportage über den Fluss Guillin in China entdeckte. Diese „kegelartigen“ Berge haben es mir angetan, und es reifte die Idee zu einem Bild. Was, wenn dieser Fluss kein Fluss ist, sondern größer und was, wenn diese Berge ganz woanders sind?

Roman Andrea Walla

Roman Andrea Walla

Die Idee reifte weiter und es entstand ein Bild mit einer neuen Welt. Ein Ort, wo Träume war werden, einer Welt, die da ist, hier in unserer Realität. Als ich das fertige Bild in einem Kunstforum einstellte, war ein Kommentar, der alles auslöste. Denn damals habe ich das Bild gemalt, weil mich die Idee gereizt hatte. Aber nach der Antwort eines Forumsmitgliedes reifte wirklich etwas in mir. Die Antwort war:

„Das sieht aus, wie eine Geschichte, die sich Kinder nachts unter der Bettdecke erzählen.“

Ja, so sieht es aus. Aber ich sollte ein Buch schreiben? Ich? Nun ja, ich schreibe ständig Hintergrund zu meiner Kunst und als immer mehr Zuspruch kam, es doch zu versuchen, lies ich mich schließlich darauf ein. Also begann ich es zu tun. Und diese Geschichte muss es auch geben, also werde ich sie erzählen. Etwas, was ich im kleinen schon immer getan hatte, denn meine Kunst erzählt Geschichten. Geschichten über die Entstehung, über meine Sichtweise, aber auch über die Welt und dem Möglichen. Also reifte eine Geschichte, erst im kleinen. Ich schrieb sie auf, was mir so einfiel. Und während des Schreibens kam das nächste Bild, was wieder Ausdruck suchte. Eine neue Idee, und ein Teil der Handlung entstanden weiter. Das Schreiben nach dem Bild sozusagen. Also schrieb ich ein Jahr lang immer wieder an einer möglichen Story und baute die Idee aus.

In der Zeit malte ich auch neue Bilder, unter anderem das meines Helden. Ein ganz starker Kerl in einem kleinen Körper verbannt. Aber zum Zeitpunkt des Malens wusste ich es noch nicht. Ich hatte die Geschichte einer Freundin zum Lesen und Ehrliche Meinung gegeben. Zudem kam eine Ungeduld in mir auf, weil so lange habe ich noch nie an einem Projekt gearbeitet. Es war eine neue Erfahrung. Während sie den ersten Ideenentwurf las, merkte ich selbst, dass mir zu der Geschichte etwas fehlte. Ein roter Faden, ein Held, ein Wegweiser.

Ich lag abends auf meiner Couch in Atelier und sinnierte darüber, was es denn sein könnte. Und plötzlich fiel es mir ein, das Bild, des kleinen Helden, der auf dem Meer trieb, verbannt in einem Körper, musste er seinen Weg finden. Und schon ging die Reise des Buches weiter. All das geschah, bevor ich mich Mitte/ 2009 selbständig machte, bzw. anfangs, als ich noch in die Selbständigkeit rein wuchs. Das Feedback meiner Freundin war ernüchternd aber auch hoffnungsvoll. „Die Idee ist gut und muss noch weiter ausgebaut werden. Es ist noch zu eng und fehlt mehr Leserfesselndes.“

Clown

Andrea Walla Roman - Clown

Dann fehlte die Zeit, denn als Neuselbständige kam viel Neues auf mich zu. Auch viel Sorge und Angst, weil es ein Schritt ist, der das Leben verändert. Raus aus der Gewohnt und der Bequemlichkeit als Gehaltsempfängerin, rein in die selbstverantwortung. Zudem ein Fernstudium im Fachbereich Farbe, Raumgestaltung und Teilinnenarchitektur. Zeit für meine Geschichte blieb da kaum noch und so lag alles für über ein Jahr auf Eis.

So etwa August, bzw. September 2010 juckt es mich wieder im Finger. Ich kramte die Geschichte raus und bastelte weiter. Mit Laptop bestückt schrieb ich auf, was mir einfiel und baute das ganze Grundgerüst um bzw. verfeinerte es. Ich legte mir einen Katalog an Fragen, Möglichkeiten, Charakteren an. Schrieb alles auf, wie ich mir diese Welt vorstellte und lies das Bild weiter reifen.

Zu dem Zeitpunkt merkte ich, dass ich mehr wollte als nur eine Geschichte erzählen. Ich wollte meine Erfahrungen, mein Wissen über das Leben in irgendeiner Weise verbinden. zudem schreibe ich ja seit über einem Jahr auf meinen zweiten Blog immer wieder meine Erfahrungen und Gedanken auf, über diese Themen. Gedanken zum Thema Leben, positive Energien. Und so wurde der Katalog immer größer, es kamen Orte, hilsmittel, Handlungsschauplätze hinzu. Die Geschichte reifte zu etwas neuem, größeren und die Welt wuchs. Sie bekam Leben, Wirtschaft, Gesicht, eine Karte. Was fehlt noch, was brauche ich noch? Diese Fragen kreisten immer wieder in meinem Kopf.

Anfang Januar 2011 habe ich beschlossen, so viel Zeit wie möglich mit dieser Geschichte zu verbringen. Zum Schreiben gesellten sich Eindrücke, Bilder, die auftauchten. Neue Wahrnehmung meinerseits. Die Welt wurde Bunter, farbiger, Töne kamen hinzu und Geräusche. Es nahm visuell Gestallt an in meinem Kopf. Zudem merkte ich aber auch wie schwierig es mit der zeit wurde, den Überblick zu behalten. Freunde gaben mir viele gute Ideen und Anregungen, mit dem Wissen umzugehen und so versuchte ich mehrere möglichkeiten, bis März 2011 ein neuer Laptop rangeschafft wurde. Ein Mac.

See

Roman Andrea Walla

Für mich als Windows-nutzerin zwar nichts völlig ungewöhnliches, weil ich mit dem Teil schon seit Jahren liebäugel, aber es kam noch die Eingewöhnung hinzu. Und ich stellte fest, Mac und Iwork sind ideale Hilfsmittel, es weiterzu bringen. So wurde alles Virtuell und die Zettelwirtschaft und Daten im alten Netbook (ja, das kleine teil, hab ich richtig lieb gewonnen in der zeit, weil es viel vererabeiten durfte) bekam endlich eine Struktur. Denn neue Technik, neue Möglichkeiten. Zudem ein größeres Grafiktablett, mit dem sich dann die Ideen auch noch gleich schön am PC in Bild verarbeiten lassen. Und so wuchs der Katalog weiter und der Text auch.

Inzwischen fließen meine Kunstwerke, die ich bisher gemalt habe, als Idee in diese Geschichte ein und geben Impulse und Anregungen, aber in neuer Weise. Ich kann kein bild mehr übernehmen, sondern es entstehen neue Bilder daraus. Die Bilder wachsen sozusagen in meinem Kopf weiter. Ich lauf wie eine verrückte hier im Atelier herum, oder schaue mir meine Bilddateien an und bekomme jede Menge Inputt. Aber mit dem Inputt kommen auch Blockaden und Hemmungen. Alles will raus und umgesetzt werden, aber das wie ist manches mal nicht so leicht. Also bin ich derzeit wieder etwas vom Schreiben weg und arbeiten an neuen Illustrationen für das Buch und geh den Bildimpulsen nach. zudem habe ich großfromatige Karten in Arbeit mit Karteikarten der Charaktere, um jetzt die Handlung herauszuarbeiten. Der Anfang steht, kleine Teile des Romans sind geschrieben und das Ende, wo die Reise hingehen soll ist mir auch klar. Dazwischen ist noch vieles offen, je nach Bildern, die in mir auftauchen und der Handlung eine neue Richtung geben.

Es ist noch viel Arbeit, die vor mir liegt und auch viele Themen, die ich noch studieren und verstehen darf, aber es macht auch irre viel Spaß, so ein gigantisches Projekt ins Leben zu rufen. Und vor allem ist es spannend, wie dieses Projekt mein Leben verändert und was mir noch alles für Begegnungen geschenkt werden auf Grund dessen. :-D

Ich werde versuchen, meine Fortschritte und Gedanken hier zu posten und vielleicht das eine oder andere Bild zu zeigen, ohne zu viel zu verraten. Aus dem Grund gibt es das Ursprungsbild und anderes noch nicht, aber das folgt noch im richtigen Moment.

Zug

Roman Andrea Walla

Ein Großes Projekt, denn nach dem Roman folgen noch mehr illustrationen, um diese Welt, die ich erschaffe, lebendig zu machen, diese völlig neue Welt. Und das schöne ist, ich kann meine Worte gleich selbst illustrieren, bzw. meine künstlerische Fähigkeit nutzen, um mir im Kopf das bild vorzustellen und es zu beschreiben. :-D

Soviel dazu.

Viele liebe Grüße und denkt positiv über mein Buchprojekt, das hilft sehr. Danke allen, die bisher mitgeholfen haben, das es wächst und allen, die noch mithelfen werden. :-D

Andrea

Einen wundervollen Montag liebe Welt.

Skizzentour, was ist das? Wie plant Frau das? Und was nimmt Sie mit?

Ich dachte mir heute so bei dem Wetter, ich erzähle euch mal die Story vom schwarzen Hund bzw. Skizzenbuch und wie ich es in Rom ein Stück gefüllt habe.

Die Tour nach Rom war damals 1997 eine spontane Geschichte, jedoch das Ziel Rom und dort den Pinsel zu schwingen fast ein Jahr ein Ziel und Traum.

Colossseum
Kolosseum – Aquarell

Im Vorfeld ging es schon los. Was nehme ich mit?

Im Fernsehen wurde ich auf den Hartschalenrucksack Bubblebee aufmerksam. Sehr praktisch, großer Stauraum und eine Regenfeste Membran, die leicht über die Öffnung gestülpt werden kann, um den Inhalt Regen fest zu machen. Ok, ich gebs zu. Dass es in Rom im Juli sturzbachartig regnet, ist nicht die Regel. aber es ist wirklich bescheiden, mitten vom Regen überrascht zu werden und dann zu hoffen, dass nix verlaufen ist :-D

Das einzige Manko bei dem Rucksack, er ist schwer, fast 2 kg im Leergewicht und mit Farben und Malutensilien bestückt kam ich mir fast vor wie ein Packesel im Gebirge.

Aber gut, ich hab ihn mitgenommen und zudem 2 Skizzenbücher, Mäppchen mit Bleistiften und Rapidographen, Aquarellkasten, Tuschefässchen, Kreiden, Pastellstifte, FarberCastell Pitt Stifte, Lappen, ein Behältnis für Wasser, Pinselmappe, SChwamm, Fixierspray weil Kreide sonst zu sehr verschmiert im Buch. Warum zwei Skizzenbücher? Eins für Zeichnungen und eins für Aquarell, da muss das Papier dicker sein. Es gibt auch inzwischen ein Skizzenbuch das beides vereint.

Klingt nach viel, ist es auch, aber für mich eher eine kleine Auswahl an Utensilien, denn ich entscheide auch gern vor Ort, womit ich malen will, denn alles hat seinen Reiz und verleiht den Bildern etwas typisches.

Koffer sind gepackt, Ticket liegt bereit, der Rest auch, also kann es ja losgehen Sonntag, 15.07.2007 in der früh, Ankunft in Rom in einem kleinen Hotel am Bahnhof 10:30. Hab dann meine Sachen schnell irgendwo hin geschmissen, Rucksack mit Malutensilien geschnappt und ab Richtung Kolosseum.

Gegen 11 Uhr stand ich staunend vor dem riesigen Koloss und hab mich gleich Mal nach einem Platz zum malen umgesehen, was gerade in der Hitze und wegen den Menschenmassen nicht so leicht war. Wichtig war mich auch Schattenplatz, also hab ich kurz umdisponiert und bin ins Forum Romanum gegangen. Dort hab ich mich am Antiquarium Forsense mit Blick auf das Kolosseum unter einen Baum gesetzt und (endlich) zum ersten mal in Rom die Malsachen ausgepackt. Ich hab mich hier für Kreide in Erdtönen entschieden, um dem antiken Touch mehr gerecht zu werden. Beim Skizzieren im Freien ist eins Wichtig – egal, was die Leute sagen, sich nicht verrückt machen lassen und einfach seine Zeichnung oder Skizze anfertigen. Da ich schon von klein auf immer vor Publikum, Freunde oder Lehrer gemalt habe, ist mir das schon in Fleisch und Blut über gegangen und ich sehe nur das Motiv.

Forum Romanum
Forum Romanum Severus-Septimus-Bogen – Kreide teilweise mit Wasser vermalt

Auch wichtig ist, sich auf das wesentliche zu beschränken und mit wenigen Strichen den Eindruck festhalten. Eventuell noch Randnotizen, um sich später zu erinnern. Es geht bei einer Skizzentour nicht um ein fertiges Kunstwerk, sondern Eindrücke von einer Reise mitnehmen. Sonst habt ihr am Ende drei Bilder perfekt, was zwar auch gut ist, aber den Skizzenlerneffekt zu nicht macht. Zudem schult das schnelle Zeichnen Hand und Auge. Im Forum selbst hab ich 5 Skizzen angefertigt, überwiegend mit Kreide oder Wasservermalbare Kreide, auch mit Ansichten aufs Kolosseum, teilweise auf nassem Papier bzw. mit Wasser vermalt. Warum nur so wenig? Tja, ich bin nicht der Typ, der sich irgendwo hinpflanzt und dann mal alles, was er sieht malt, ich will möglichst immer die Position wechseln, was anderes malen. Deswegen hieß es jedesmal Schatten suchen, schauen, ob der Anblick von der Schattenstelle aus au noch gut sichtbar ist, auspacken, malen, einpacken weiter. Aufwendig, aber hat sich für mich gelohnt.

Ich bin vom Forum Romanum mehr als beeindruckt. Auf Fotos sieht die Anlage schon klasse aus, aber live da drin stehen, die Hitze spüren, die Ruinen betrachten und dann sich bewußt machen, daß das über 2000 Jahre Geschichte ist – unglaublich. Interessant ist auch für mich, die Vorstellung, wie es damals ausgesehen haben könnte. Es gibt unzählige Bücher dazu in Rom, aber ich denke da liebend gern in meinem Kopf. :-D

Blick aus Colosseum
Blick aus Kolosseum – Pastell

Nachdem ich durchs Forum durch bin (Kleiner Tipp, am Palatin im Forum gibt es fürs Kolosseum auch (Combi-)Karte, anstehen dauert da net so lange), bin ich weiter zum Monument des Vittorio Emanuel, Santa Maria in Cosmedian und Blick aufs Forum vom Circus Maximus aus. Auf dieser Langgezogenen Straße war es sehr ruhig und ich konnte dort auch etwas länger im Schatten unter einer Allee verweilen, und hab hier ein paar Aquarellskizzen gemacht und bin dann zurück zum Kolosseum. Wieder am Kolosseum bin ich recht zügig rein gekommen, weil es doch schon gegen Spätnachmittag 16:00 Uhr war. ERstaunt war ich, dass die mein Monstrum von Rucksack durch den Durchleuchtkasten überhaupt durchgelassen haben.
Endlich im Kolosseum drin hab ich mir viel Zeit gelassen, das ganze erst mal wirken zu lassen, Mauern, Böden Bögen, alles nach Möglichkeit völlig in mich aufnehmen. Vielleicht ging s den einem oder anderen auch schon so, aber ich hab im Geiste sogar Menschenjohlen gehört, als ob da wirklich noch das Antike Rom wär. Im Kolosseum selber hab ich dann noch 3 Skizzen gemalt, eine vom Innenraum (wieder Kreide), eine von den Menschen im Innenraum (Paint Brush) und einen mit Blick aus dem Kolosseum raus (in Pastell). Was in Rom eine tolle Erfahrung war, die Menschen haben mir immer und überall Platz gemacht, damit ich in Ruhe malen konnte. Viele sprachen mich auch an, aber jeder war peinlichst darauf bedacht, ja nicht im Blick zum Motiv zu stehen. So etwas habe ich bisher nur in Italien erlebt, in Deutschland leider das Gegenteil. Als ich mich dann endlich von dem ganzen alten Rom trennen konnte, war es dann schon fast 19:30. 

Tag 2:

Vatikan
Vatikan St. Peter Paint-Brush

Vatikan. Wenn ich eine Skizzentour mache, überlege ich mir sehr wohl auch die Route und die Zeiteinteilung, plane mir aber immer viel Spielraum ein. War gestern ausschließlich altes Rom dran, geisterte ich an diesem Tag nur im und um den Vatikan herum. Weil ich auch weiß, dass im St.Peter ab 9 die Hölle los ist, wollte ich so früh, wie möglich dort sein. Das hieß so um 6:00 aufstehen, ab zur Metro und gen Vatikan rasen. Interessant sind auch immer wieder die Menschen, die mir begegnen. Dieses Mal war es ein älterer Italiener, der kein Wort englisch oder Deutsch konnte, mich aber väterlich zum Vatikan begleitet.

7:05 Uhr, ich endlich im St. Peter, nur um vor dem Anblick gleich mal ganz ganz klein zu werden. Die Kirche ist das gewaltigste, was ich je gesehen habe, also gleich mal einen scharfen Haken nach rechts zu Michelangelos Werk Pieta. Leider oder Gottseidank hinter Glas geschützt, aber schlecht zu bestaunen. Nun gut, dann ab in die Mitte und stelle fest Sitzplätze Mangelware. Aber zum Glück vorne im Altarraum Bänke, wovon ich gleich mal eine besetzte und los zeichnete. Es wurden 4 Innenansichten der Nischen, des Baldachins und Altar, alles in farbigen Pastellen. Ein Ruf lenkt mich ab und ich sehe einen Angestellten des Vatikan gestikulierend aber höflich auf mich zu kommen. Er fordert mich auf zu gehen. Eins sei hier noch vermerkt, egal, wer vor mir steht, mich weg von meinem Motiv OHNE Vollendung der Zeichnung oder des Bildes zu scheuchen, schaffst niemand. Und genauso durfte ich mein Bild vollenden, ehe ich dann in Ruhe ging. Was soll ich sagen, die „Römer“ haben vor Künstlern wirklich Respekt
Nächste Station Kuppel. Uff, hab ich vergessen zu erwähnen, daß mein Rucksack gute 5 Kilo wog, und das Teil in den höchsten Punkt der Kuppel, eine winzig schmale Wendel- und Treppe teilw. in Schräglage dort rauf zu schaffen… uff. Belohnung: Ein gigantischer Ausblick auf Rom. Hab auf dem Runterweg noch einen Halt auf dem Dach von St. Peter gemacht, dort oben hab ich dann noch ein Skizze der Kuppel und der Heiligenstatuen angefertigt – beide wieder in Kreide.
Als ich mich endlich von St. Peter trennen konnte (kennt ihr daß, wenn man einfach da bleiben und staunen und schauen will…) war es 10:15. Da rief schon das nächste, das Vatikanmuseum, Aber kaum war ich, ergriff ich gleich wieder die Flucht, eine Schlange von 2 km (um die Uhrzeit schon!!! Die öffnen um 10:00 Uhr!) war dort. Also wieder umdisponiert und den schönsten Ausblick auf St. Peter gesucht. Gefunden mitten auf der Straße zur Engelsburg. Aber da war zum Glück in der Mitte eine lange Gehweg-Straßenbegrenzung, so daß mein Sitzplatz unter eine schattigen Palme gleich mal gesichert war. Skizze in Aquarell, einfarbig grau.

Engelsburg Rom
Engelsburg Rom – Tusche

Dann weiter zur Engelsburg, die am Montag leider zu hatte. Also ich auf die Brücke in eine Schattige Nische, einen Engel (Tusche), nochmal St.Peter (vasservermalbare Kreiden, teilw. Wasservermalt) und eine Ansicht der Engelsburg in Aquarell, 2-farbig gemalt. Mittlerweile war es Nachmittag 13:00 uhr, also wollte ich nochmal mein Glück in den Museum versuchen, und ich hatte Glück. Die Schlange war nur noch 500 meter lang und nach ca. 20 Minuten Sonne war ich drin.
Und dann der Schock, malen ist da drin Essich. Ein Geschiebe und gedränge und der Weg führt stur durch die Hallen durch. also ich mich tapfer das malen verkniffen und mich voll und ganz auf Bruder Fotoapparato verlassen. Konnte mich hier also voll und ganz auf die Werke Raffaels, Michelangelo und co konzentrieren und genießen. Es ist ein Erlebnis, Raffaels Alte Schule Athen selbst zu sehen, oder ein paar Werke von Dali. Am beeindruckensten ist aber die Capella Sistina. Die Höhe der Decke ist schon unglaublich, geschweige denn die Malereien Michelangelos darin und die Tatsache, daß der Knabe das noch zu seinen Lebzeiten gemalt und fertig gebracht hat, sind immerhin 900 qm, die er da bemalt hat!! Schade nur, daß es in der Kappele eine solche Messenflut ist, daß dort mit genießen net so richtig funktioniert. Zumal permanent eine Bandansage läuft, daß Ruhe gehalten werden soll, nur um alle 2 minuten wieder Geschnatter mitzubekommen. Aber dennoch hab ich leicht fast eine Stunde ausgehalten, weil ich mich wiedermal nicht trennen konnte.
Gut, 16:00, ich stehe wieder am Petersplatz und zückte endlich wieder den Stift. Ansicht, was sonst, Peters Dom – diesmal mehr Details in Paint Brush, dann den Obelisken und die Arkaden, auch in Paint Brush. Mittlerweile 17:30, was nun! Also ich nochmal in St. Peter, denn die Papstgräber stehen ja noch aus. Also wieder rein, runter in die Krypta und zum Abschluss nochmal in die Basilika. Und es hat sich gelohnt, zweimal reinzugehen. In der früh kam das Licht über die Fenster im Eingangsbereich rein, jetzt abends aus den Fenstern der Kuppel – ein so traumhaft schöner Anblick. 

Tag3:

Piazza Del Popolou
Piazza Del Popolou- Aquarell

Heute ist der Rest von Roms Highlights dran.
Also diesmal um 7 aufgestanden und zuerst zur Santa Maria della Vittoria, um eins von Berninis Werken zu bewundern, die Verzückung der hl. Theresa (ja, ich hab Illuminati auch gelesen) und weiter zum Fontana die Trevi. Auf dem Weg dorthin eine Brasilianerin kennengelernt, die fast halb Europa in 2 Wochen durchmacht. Weiter ging es nach drei Skizzen und der obligatorischen Münze über die linke Schulter zur Spanischen Treppe, wo ich neben der Via Condotti, der Einkaufsmeile Rom, wo sich Prada und Gucci tummeln auch zwei schöne Motive zum Zeichnen gefunden habe, Ansicht auf den Brunnen und Ansicht auf den Piazza. Nächste Station Piazza del Popolo und die S. Maria del Popolo mit der Chigikapelle. Meine letzten Stunden brechen an. Also ab zum Piazza Navona, dort wo italienische Künstler ihre Ölwerke präsentieren. Dort hab ich mich mit einem Unterhalten – Georgo. Kommt aus Ägypten und lebt seit 26 Jahre in Rom. Hat mir dann noch ein paar Sehenswerte Tipps von Rom gegeben, die ich beim nächsten Mal durchmachen werde. Die vorletzte Skizze von Rom war der unglaublichste Kuppelbau Roms, das Pantheon. Und was für ein Pech, der Ideale Platz zum malen war das Cafe links davon. Tja, eine ideale Zeit für einen herrlichen italienischen Cappuccino – oder?

Pantheon
Pantheon .- Paint Brush

Die Uhr tickt und ich will nochmal das Kolosseum mitnehmen, und eine Detailskizze der gesamten Ansicht machen (das erste Bild dieses Blogs). Also vorm Kolosseum meinen Aquarellkasten gezückt, Und losgelegt – diese Skizze ist farbig und hat bisher am längsten gedauert – besonders weil mehrere Italiener mich ständig gefragt haben, was es kosten soll und zum plaudern angefangen haben….
ab zum Hotel und mit dem 18:22 Uhr zog gen Airport gedonnert.

So, das war mal ein Eindruck in einer meiner Skizzentouren. Nachahmen erlaubt, aber nicht nach malen. :-D

Viele Grüße

Andrea

Verkaufsoffener Sonntag in Bernbeuren

Hallo meine Lieben,

was treibt sie denn alles? Seit dem Altersheim nix mehr gehört. So viel sei gesagt, ich bin immer noch da, immer noch fleißig, nur habe ich derzeit andere Prioritäten: Meine eigenen Projekte.

Nachdem ich letztes Jahr Bilanz gezogen habe, was hat mir gefallen, was übernehme ich weiterhin, was fliegt raus, bin ich am Umstrukturieren und Planen. Zudem am arbeiten und verwirklichen eines Projektes, das mir am Herzen liegt, mein Roman. Die Idee, meine Kunstwerke und Bilder zu einer Geschichte verflechten und da verflechtet sich gerade jede Menge.

Die Arbeit an meinem Buch verschafft mir zudem viel Arbeitszeit in meinem Atelier. Nachdem ich letztes Jahr oft Unterwegs war, um Kundenwünsche zu erfüllen, konzentriere ich mich jetzt überwiegend darauf, Arbeiten im Atelier ausführen zu können. 

Andrea Walla`s Malservice

Andrea Walla`s Malservice

Mein Malservice hat ein neues Gesicht  bekommen und die Seite ist aktualisiert. Hier findet ihr mehr Infos über meine Arbeit und mein Buchprojekt.

http://www.malservice.homepage.t-online.de/

Ein weiteres Projekt beschäfftigt mich derzeit auch. Wer am 12.06.2011 gegen 11 Uhr in der Nähe von Bernbeuren unterwegs ist, kann was erleben :-D

In Bernbeuren findet der „TAG DER OFFENEN TÜR STATT“ bzw. der VERKAUFSOFFENE SONNTAG statt.

13 Talente aus Bernbeuren stellen sich vor und laden zu einem Rundgang in ihre Arbeit und durch Bernbeuren ein. Es gibt es jede Menge zu sehen, zu erleben, für das leibliche Wohl ist auch gesorgt – der Grill, Kaffee und Kuchen lassen grüßen – und es gibt eine Tombola. Das besondere: Jeder Aussteller stellt sich und sein Können in seinen Räumen vor. Der Besucher erhält also Einblicke und kann sich in Ruhe umsehen, was vielleicht ganz in seiner Nähe and außergeewöhnliches zu finden ist.

Ich bin übrigens auch vertreten. :-D Wer also mal die Gelegenheit nutzen will, mich kennen zu lernen und zu sehen, wie und wo ich kreativ Tätig bin und jede Menge meiner Kunstwerke im Original zu schauen, der ist …

Verkaufsoffener Sonntag in Bernbeuren

Verkaufsoffener Sonntag in Bernbeuren

herzlich willkommen am 12.06.2011 im Flurweg 18 in 86975 Bernbeuren. :-D

 
 
 
… und wer einfach so vorbeischauen will, ist natürlich auch gerne gesehen in Bernbeuren.
 
 
Liebe Grüße
Andrea

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